Montag, 29. September 2014

Facharchäologische Argumente gegen die Metallsuche durch Laien - Anspruch und Realität

Ein Gastbeitrag von Raimund Karl

Vorliegender Blogpost basiert auf einem Beitrag in der facebook-Gruppe Reform der Sondengänger-Gesetzeslage/Diskussion, die Archäologen und Sondengänger zusammenführt. Bislang findet die Diskussion dort überraschend sachlich statt. Ein langer und sehr grundsätzlicher Beitrag von Raimund Karl sei hier der leichteren Auffindbarkeit wegen als Blogpost eingestellt. Ich danke Raimund Karl, für die Bereitschaft, seinen Text zur Verfügung zu stellen.


Nachtrag 13.11.2016

Die erhoffte Fachdiskussion ist - wohl nicht zuletzt aufgrund des polemischen Stils des Beitrags - nur bedingt zustande gekommen, stattdessen wurde er als Pro-Argument in der Sondler-Szene vielfach zitiert. Darum nun einige Klarstellungen unter 

  
RS 

Hi allerseits,
nachdem sich hier ja erfreulicher Weise auch eine ganze Reihe von Archäologen an der Diskussion beteiligt, möchte ich hier etwas zur Diskussion stellen, was mich schon seit langem beschäftigt, das sich aber in „normalen“ archäologischen Gruppendiskussionen (wie z.B. bei Tagungen) normalerweise nicht sinnvoll diskutieren lässt, oder bestenfalls nur sehr schwer. Das Thema, um das es mir geht, sind die „facharchäologischen Argumente gegen die Metallsuche durch Laien“. Diese lassen sich recht einfach zusammenfassen und sind ja auch in diversen Diskussionsbeiträgen hier immer wieder zu lesen, ich erlaube mir dennoch hier ihre kurze Zusammenfassung:

1) Die archäologische Wissenschaft braucht von jedem Bodenfund die Informationen zu Lage, Kontext und Fundumständen, die bei Metallsuchen durch Laien oft nicht aufgezeichnet werden und daher verloren gehen, wenn man Metallsuche durch Laien (wenigstens ohne strenge Auflagen) erlaubt.

2) Worum es der Archäologie eigentlich geht, ist nicht der Fundgegenstand selbst, sondern dessen Kontext; und auch Funde im Oberboden haben einen Kontext. Ihre undokumentierte Entfernung aus diesem Kontext stellt daher eine archäologisch absolut unvertretbare Zerstörung wichtiger Informationen dar, die eine professionelle Archäologie erhalten und der wissenschaftlichen Auswertung zuführen würde. Daher ist eine (idealerweise absolute) facharchäologische Kontrolle über Metallsuche notwendig.

Sonntag, 28. September 2014

'Lassen Sie das Internet!'

Kristin Oswald zu einem Vortrag von Frank Marcinkowski, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münsterauf der Jahrestagung des Deutschen Archäologenverbands:
Marcinkowski vertritt die These Wissenschaftskommunikation sei nur PR der Institute im wissenschaftsfremden Wettbewerb um Gelder und sei der Forschung nur schädlich.

Vergl.

Immerhin: Die Diskussion kommt langsam auch in der Archäologie an. Und sie ist notwendig. Selbst wenn Marcinkowski recht damit hätte, dass die zunehmende Wissenschaftskommunikation von der eigentlichen Forschung ablenke, so besteht aber eben doch eine moralische Verpflichtung dazu, der Gesellschaft, die die Archäologie finanziert auch etwas zurück zu geben: In Form von Informationsangeboten und Möglichkeiten der Interaktion. Mehr noch als für die klassische Archäologie, die der DrArV vertritt, gilt dies für die prähistorische Archäologie und die Archäologie des Mittelalters, die eine wesentliche Grundlage im Inland haben und die auch einmal in einen direkten Interessenskonflikt mit einzelnen Bürgern geraten können.

Samstag, 27. September 2014

Kopfjäger auf Grabung in Toulouse

Laufende Notgrabungen in Toulouse werden wiederholt von Raubgräbern heimgesucht, die insbesondere Schädel entwenden. Gegraben wird ein Massengrab, das mit einem Pestausbruch 1378 in Verbindung gebracht wird. Etwa 150 Gräber wurden identifiziert. Bislang wurden mindestens sechs Schädel gestohlen. Der Wert der Skelettserie als Datengrundlage für Forschungen zur Demographie, Ernährungs- und Gesundheitssituation und zur Gefährlichkeit der Pest wird dadurch erheblich beeinträchtigt.   

Donnerstag, 25. September 2014

Souvenirs und Sex: Touristen in Pompei

Einige aktuellere Meldungen über Touristen, die Ziegel, 30 kg Architekturteile und Mosaiksteine aus Pompei mitschleppen: 
Pompeji, Via di Mercurio
(Foto: R. Schreg, 1988)
Bisweilen landen die Souvenirs auf ebay:


Immer wieder dringen nachts Leute in das Grabungsgelände ein - gerne mal für eine Nutzung des Bordells:

Dienstag, 23. September 2014

Karanis - oder Die Geschichte(n) hinter den Bildern

ein Beitrag von Jutta Zerres

Anfang des Monats rückten die Aktivisten von Egypt’s Heritage Taskforce mit einer Meldung auf ihrer FB-Seite über systematische Plünderungen in Kom Aushim, dem antiken Karanis einen weiteren Fundort in den Fokus des Kulturgüterschutzes. Mitglieder der Gruppe veröffentlichten eine Serie von 120 Fotos zur Dokumentation der jüngsten Raubgrabungsaktivitäten am Gräberfeld der antiken Siedlung.


Die Bilder von Raubgrabungslöchern, zerstörten Grabkammern, zerschlagenen Sarkophagen und Grabbeigaben und von verstreuten menschlichen Gebeinen sind für sich genommen schon ziemlich deprimierend. Das wahre Ausmaß des Schadens, den solche Raubgrabungen anrichten wird - über beachtliche Fotodokumentation hinaus - noch besser transparent, wenn man sich den Stellenwert vor Augen führt, den besonders dieser Ort für die archäologische Forschung zum griechisch-römischen Ägypten einnimmt:






Die Stadt Karanis („Stadt des Herrn“) liegt im äußersten Nordosten der Oase El-Fayoum und gehört zu den besterhaltensten Stätten aus griechisch-römischer Zeit. Die Siedlung wurde um die Mitte des 3. vorchristlichen Jahrhunderts gegründet. In der Zeit als Ägypten zu den Provinzen des römischen Reiches gezählt wurde, wuchs die Bedeutung des Ortes in wirtschaftlicher Hinsicht und als Verwaltungssitz. Im 2. und 3. Jahrhundert erlebte sie ihre Glanzzeit. Besiedelt war Karanis wohl bis ins 5. Jahrhundert.

Nordtempel von Karanis
(Foto: Roland Unger via WikimediaCommons [CC BY SA 3.0])

Zwischen 1924 und 1935 fanden Ausgrabungen der Universität Michigan statt.
Für Fachleute und Laien beeindruckend sind neben den beiden Tempeln (Nord- und Südtempel) aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. die äußerst gut erhaltenen Wohnhäuser, von denen bisher nur ein kleiner Teil ausgegraben wurde. Einzelne Häuser standen bei der Freilegung teilweise noch einige Stockwerke hoch aufrecht. Das trockene Wüstenklima sorgte dafür, dass auch Gegenstände aus organischen Materialien erhalten blieben. So fanden sich Holzbalkendecken, hölzerne Möbel und Türen mit Verrieglungen und Schlüsseln, Kinderspielzeug, Bastkörbe und Werkzeuge, Stoffreste und viele andere Dinge des Alltagslebens, die anderswo längst verrottet sind. Die Stadt verfügte außerdem über ein Badehaus und einen Getreidespeicher. Zu den Besonderheiten zählen auch die zahlreichen Taubenschläge.

Papyrus 511
(H. C. Youtie/J. G. Winter,
Michigan papyri 8. Papyri and ostraca from Karanis.
University of Michigan studies / Humanistic series 50
[Ann Arbor, Mich. 1951].
PD via WikimediaCommons)
Funde von ca. 5000 Papyri und Ostraka (beschrifteten Tonscherben) sicherten dem Fundort entgültig seine herausragendes Bedeutung für die Forschung. Die Schriftstücke - es handelt sich hauptsächlich um Wirtschafts- und Verwaltungstexte - geben in kaum gekannter Weise Einblick in das Leben der Bewohner und ihren Alltag.


Literaturhinweis

Links

Donnerstag, 18. September 2014

Das Ende der chronologisch definierten Archäologien

Auffallend: Mehrfach war beim Annual Meeting der European Association of Archaeologists vom 11.-14. September in Istanbul zu hören, die Zeit der chronologisch definierten Archäologien sei vorbei. Prähistorische, Römische und Mittelalter-Archäologie etc. seien Auslaufmodelle. Die Zukunft gehöre themenorientierter, zeit- und raumübergreifender Forschung!

Mittwoch, 3. September 2014

Montag, 1. September 2014

Syrien und Irak (August 2014)

Risiken des Kulturgutschutzes vor Ort
Spiegel online international (4.8.2014): Monuments Men: The Quest to Save Syria's History - http://www.spiegel.de/international/world/how-archaelogists-are-trying-to-save-syrian-artifacts-a-983818.html begleitet Cheikhmous Ali, einen der Mitbegründer von APSA. Hier wird deutlich mit welchen Risiken die Aufnahme der oft nicht sehr aussagekräftigen Bilder der Zerstörungen verbunden sind. Armee wie Rebellen reagieren empfindlich auf Fotos und so laufen die Kollegen vor Ort leicht in den Verdacht feindliche Spionage zu betreiben.
Auch die New York Times berichtet über Cheikhmous Ali und stellt die Rolle der Social Media im Kampf gegen Raubgrabungen heraus: http://www.nytimes.com/2014/08/25/world/middleeast/academics-and-archaeologists-fight-to-save-syrias-artifacts.html Neben APSA in Syrien werden die Aktivitäten von Monica Hanna in Ägypten vorgestellt.


Das spanische Blog Mediterráneo Antiguo - arqueología e historia hat ein Interview von Mario Agudo Villanueva mit dem Direktor der syrischen Altertumsbehörde Maamoun Abdulkarim.
Abdulkarim schildert, welche Kulturstätten Ziel von Zerstörungen durch islamistische Extremisten sein könnten, darunter die byzantinischen Mosaiken aus Raqqa. Thematisiert wird auch die Rolle, die die Bevölkerung vor Ort für den Schutz der Denkmäler spielen kann und wie versucht wird, sie in die Bemühungen einzubinden. Abdulkarim führt als Beispiel die Ortschaft Brhlia im Baradatal an, wo mitten im Bürgerkrieg ein spätantikes/ frühbyzantinisches Mosaik geborgen und ins Nationalmuseum in Damaskus gebracht werden konnte, das seine Bestände sicher eingelagert hat. An vielen Orten, wie in Idlib und Raqqa hat die lokale Bevölkerung dazu beigetragen, Raubzüge zu verhindern oder zu verfolgen.
Für das Direktorat verweist Abdulkarim auf folgende Handlungsoptionen:
  • Dokumentation des Bestandes und der Schäden - Wichtig ist hier das Internet. Sensibilisierung der Bevölkerung - größere Aufmerksamkeit bei Raubgrabungen
  • Stärkung der Zusammenarbeit mit lokalen Behörden ('autoridades') - Seit dem Beginn des Bürgerkriegs haben Polizei, Zollbehörden, Regionalverwaltungen, aber auch lokale Museen und private Organisationen über 6000 Fundobjekte (nur! - RS) sichergestellt.
  • Reaktion auf die humanitäre Krise - Die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern ist Abdulkarim wichtig, da bereits mehrere Mitarbeiter umgekommen sind. Dienststellen werden in sichere Gegenden verlegt, Transporte und Reisen auf das Nötigste begrenzt.
  • Stärkung der gesetzlichen Grundlagen
  • Internationale Kooperation - u.a. mit Interpol

Das World Heritage Committee der UNESCO hat die Altertumsbehörde DGAM für ihre Anstrengungen gelobt, das kulturelle Erbe Syriens auch unter den derzeitigen Bedingungen zu schützen: http://heritageforpeace.us3.list-manage1.com/track/click?u=d7c4c3240cee075f5715ae6e5&id=b62b24d559&e=41badebcff.

Für die Mitarbeiter der Denkmalpflege ist es ein Problem, dass sie als Vertreter der Assad-Regimes gelten und ihnen daher mit großen Vorbehalten begegnet wird.

Schadensmeldungen  und -monitoring
Eine detaillierte Auflistung der bekannt gewordenen Schäden bietet der Damage Newsletter der Gruppe Heritage for Peace:
Weitere aktuelle Berichte bieten jetzt auch die Weekly Reports der neuen ASOR Syrian Heritage Initiative:
Die Syrian Heritage Initiative ist ein vom US-Department of State und der American Schools of Oriental Research getragenes, auf 12 Monate angelegtes Programm, um Kulturgüterschutz in Syrien zu planen und auch umzusetzen. Dabei werden drei Linien verfolgt: einmal Öffentlichkeitsarbeit, dann Fernerkundung und Kartierung und schließlich die Planungen selbst.  "SHI remotely monitors and evaluates risks, evaluates damage, and ultimately seeks to increase risk preparedness, mitigate adverse impacts, and preserve vital human resources and infrastructure for the future." (SHI Mission Statement
Die Weekly Reports enthalten nicht nur Schadensmeldungen, sondern beobachten auch die militärische und politische Situation und zeigen die Risiken auf. Beispielsweise wird aufgrund der Einnahme der Tabqa Airbase durch die IS-Truppen ein Vordringen der IS in Südostsyrien abgeleitet und eine Gefahr für Palmyra abgeleitet.


IS in Syrien und Irak
Inwiefern diese Risikodarstellung durch SHI zweckdienlich ist, scheint allerdings fraglich, da der Verdacht besteht, dass IS solche Listen gefährdeter Denkmäler in Syrien und Irak nutzt, um geeignete Ziele für sein Zerstörungsprogramm erst zu identifizieren:

Die Zerstörungen von Kulturgut durch die IS finden international große Aufmerksamkeit und tragen so erheblich zur Terror-Propaganda der IS bei.
Neben der gezielten Zerstörung von Kulturgütern wird die Rolle des Antikenraubs und -handels thematisiert (vergl. Archaeologik). Ein Artikel der New York Times (15.8.2014): The Lure of Antiquities - http://www.nytimes.com/2014/08/18/arts/international/the-lure-of-antiquities.html stellt die Zusammenhänge zwischen Antikenhandel und Terrorfinanzierung in Frage. Paul Barford wirft allerdings einige kritische Fragen PACHI (15.8.2014) - http://paul-barford.blogspot.de/2014/08/new-york-times-buy-antiquities-dont.html auf, indem er auf die große Nähe des Autors zum Antikenhandel hinweist und auf dessen Geschäftsinteressen verweist. Auch Sam Hardy, der in dem Beitrag der NYT zitiert wird, hat selbst einige Richtigstellungen zu dem Artikel: http://conflictantiquities.wordpress.com/2014/08/18/syria-iraq-islamic-antiquities-trafficking-confusion/
In Mosul nutzen IS-Truppen das Museum als Operationsbasis. Das irakische Ministerium hat hotline-Telefonnummern eingerichtet, um Informationen über den Verbleib archäologischer Funde zu sammeln. In Nimrud sollen von IS zahlreiche Fundobjekte gestohlen worden sein, derer man mit internationaler Hilfe wieder habhaft werden möchte:

Flüchtlingshilfe mit Stipendien
Viele Flüchtlinge aus Syrien müssen zwangsläufig ihre Schul- oder Universitätsausbildung abbrechen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), die Regierungen der Aufnahmeländer sowie verschiedene Hilfsorganisationen versuchen, wenigstens eine grundlegende Schulbildung sicherzustellen. Die Flüchtlingsgeneration wird aber dereinst (hoffentlich) beim Wiederaufbau gefragt sein und hier müssen weitergehende Kenntnisse und Kompetenzen erworben werden. Eine Gruppe von Professoren apelliert daher an verschiedene Geldgeber, insbesondere die Bundesregierung, den DAAD und Stiftungen, Gelder für Stipendien an syrische Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.
Entsprechende Stipendien können auch für den Schutz der Kulturgüter wichtig sein. Viele der Aktivisten, die die Zerstörungen des Kulturgutes in Syrien, aber auch in Ägypten ins internationale Bewußtsein bringen, sind Studenten, die an ausländischen Universitäten Archäologie oder Denkmalpflege studieren.

#SaveHistory
The Syria Campaign bewirbt seine Petition an die UN, den Handel mit syrischen Antiken zu verbieten (siehe Archaeologik Handelsverbot für syrische Antiken - #HistoryNotGuns), mit einer Reihe von Plakaten. 
Der Link zur Petition: https://thesyriacampaign.org/en/actions/save-history


(The Syria Campaign, mit freundl. Genehmigung)
Schmuggel und Raub
Über den Antikenschmuggel durch die Türkei berichtet Zaman Alwasl (10.8.2014): Syria’s heritage “For Sale” in Turkey and other countries - https://www.zamanalwsl.net/en/news/6104.html. Der Bericht zitiert die Einschätzung eines Aktivisten, dass die Anzeige von Händlern in Istanbul wenig bringe, da die Banden, große gedeckte Netzwerke darstellten. Ansatzpunkt sei vielmehr die Prävention von Raub und Schmuggel vor Ort, wobei insbesondere die dortigen Militäreinheiten gefragt seien.

Eine palmyrenische Frauenbüste, die vor einigen Jahren durch ein syrisch-japanisches Achäologenteam in einem Grab der Südost-Nekropole dokumentiert wurde, ist nun durch die syrischen Behörden sicher gestellt worden: http://dgam.gov.sy/?d=314&id=1391


Großbritannien hat seit 8.8. den Export von Objekten aus Syrien verboten:
Die USA belassen es bei Erklärungen:

UNESCO
Die UNESCO betont die Bedeutung des kulturellen Erbes für den Zusammenhalt und die Identität von Gesellschaften und verweist auf ihre Konventionen und Resolutionen:
http://www.unesco.org/new/en/media-services/single-view/news/unesco_strengthens_action_to_safeguard_cultural_heritage_under_attack/#.U_pUpWMmWLI

Zur Rimini-Konferenz:


weitere Medienberichte
Die italienische Zeitung La Republicca berichtete bereits im Mai über Restaurierungen in Maalula:
Interner Link